Tabletop Hobbyblog

Akte 446B13.10.13

D

…as Eintreffen des neuen Tyraniden-Schwarms verzögert sich laut Gerüchten wohl bis Januar 2014. Es ist natürlich sehr schade, dass wir nun noch weitere Monate warten müssen. Zusätzlich gibt es, wie ich finde, recht wenig konkrete Gerüchte. Es kann sein, dass dies der neue Trend bei Games Workshop ist, die Armeen ohne viel Vorlauf und Werbung von Dritten zu veröffentlichen. Schlagwort der Woche: Beasts of War. Das Herumstöbern im Netz nach den neuesten Gerüchten und Fotos von unveröffentlichten Modellen ist immer wieder spannend und verstärkt die Vorfreude. Seit ein oder zwei Wochen gab es Gerüchte über die Adepta Sororitas. Die Schwestern kann man nun seit gestern bestellen. Vielleicht gibt es also doch noch eine Überraschung und die Tyraniden kommen vor Weihnachten raus. Meiner Meinung nach fände das mancher interessanter als dieses Hobbit-Spiel. Aber jetzt zum eigentlichen Thema von heute…

6 Biovoren

Feuer frei!

Ich möchte über eine Lieblingseinheit von mir und den geheimen Star des Tyraniden-Kodexes sprechen: die Biovoren. Biovoren haben viele Vorzüge. Ich besitze 6 Exemplare der Biovoren und setze diese gerne in 2er-Teams ein. Drei dieser Teams kosten gerade mal 270 Punkte. Bei 9 Biovoren investiert man viele Punkte, die dann in den restlichen Sektionen fehlen könnten. Zusätzlich holen 9 Biovoren ihre Punkte nicht mehr effektiv rein. Dieses Problem hat man schon manchmal bei 6 Biovoren, aber mehr dazu später. Biovoren bedecken die gegnerischen Stellungen mit Salven aus explodierenden Sporenminen; eine große Geschützschablone mit Stärke 4, Durchschlag 4 und Sperrfeuer. Durchschlag und Sperrfeuer sind entscheidend, denn damit machen Biovoren Einheiten mit schlechtem Rüstungswurf das Leben extrem schwer! Deshalb sind Biovoren gute Konter gegen die weit verbreitete Taktik, sich hinter eine Aegis zu stellen und bei Beschuss hinzuschmeißen. Das geht bei Biovoren nicht, denn die Treffer gehen von dem Loch der Schablone aus. Außerdem sind die Biovoren mit einer Reichweite von 48 Zoll in der Lage, weit entfernte Truppen zu beschießen, eine Besonderheit für Tyraniden. In vielen Turnierlisten sieht man eine einzelne Biovore, die die Aufgabe hat, den Gegner zu irritieren, indem sie wichtige Modelle (Spezial-/schwere Waffen) gezielt anvisieren kann. Dabei ist die Einheit viel zu gut, um nur ein Modell einzusetzen. Meine 6 Biovoren haben mir auf so manchem Turnier den Sieg gebracht. Viele Tauspieler besaßen dann schon in der zweiten Runde nur noch vereinzelte Feuerkrieger und Späher. Ich habe also 270 Punkte investiert, um gegen bestimmte Armeen, wie z.B. Tau, Orks, und Chaos mit vielen Kultisten, besser aufgestellt zu sein. Das ist natürlich sehr stark von der Verteilung der gegnerischen Armeen und Missionsregeln auf dem jeweiligen Turnier abhängig.

Biovoren

Die Biovore bevorzugt geschütze Stellungen und versteckt sich gerne im Gelände.

Die Schwäche der Biovoren ist der Widerstand 4. Gegner, die das Potenzial der Biovoren kennengelernt haben, werden ihre Stärke-8-Waffen darauf konzentrieren, die Biovoren sofort auszuschalten. Ein Stärke-8-Schuss reicht aus, um 45 Punkte zu vernichten. Das kann sehr schnell schmerzhaft für einen Tyranidenspieler werden. Biovoren müssen also immer so positioniert werden, dass sie einen guten Deckungswurf bekommen können. Der zweite Faktor, der sich negativ bemerkbar gemacht hat, ist die Veränderung der Turnierlisten von Infanterie und zurück zu Fahrzeugen. Dadurch müssen die Fahrzeuge erst aufgemacht werden, bevor die Biovoren den Inhalt auslöschen können. Das Zerstören von Fahrzeugen durch Beschuss ist aber leider eine große Schwäche der Tyraniden und deshalb sind 270 Punkte für Biovoren fast schon wieder zu viel. Selbst die gebrechlichen Tau sind nur noch mit 2+ Rüstung anzutreffen (2 bis 3 Riptides, Kolosstrupps mit Kommander und Dornenhaie). Mit dem Fortschreiten der 6. Edition hat die Schlagkraft der Biovoren etwas abgenommen, weil es an Zielen und Aufgabenbereichen für Biovoren fehlt. Biovoren sind nämlich eine gute Einheit gegen schwachgepanzerte Infanterie, damit hatten Tyraniden aber noch nie große Probleme. Hinzu kommt, dass die alten Konzepte, wie Über-den-Tisch-Laufen, nicht mehr funktionieren. Neuralfresserganten, die mit einer Kapsel hinter eine Aegis schocken, sind genauso effektiv im Töten von Kultisten wie Biovoren und passen z. B. besser in das Konzept eines Schockschwarms. Trotzdem sind ein oder zwei Biovorentrupps immer eine Überlegung wert.

Biovoren

Nehmerqualitäten: „Snipen“ mit großer Schablone, DS 4 und Sperrfeuer – räumt hinter jeder Aegis auf!

Schönen Sonntag
-kleiner gargoyle

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2 Antworten

  1. TheSailingLord

    Ich denke, dass man bei so vielen Biovoren schon einen guten Overkill hat. Ich denke mal dass bis 3 oder 4 das sicherlich vertretbar ist, aber den Effekt, also Kleinzeug tot und Gegner in 2″ Formation machen auch schon 1 oder 2.

    Eine Schwäche die du nicht beleuchtet hast ist die Synapsenabhängigkeit. Wenn die Schlingel anfangen zu lurken kommt da auch nicht mehr viel mit Output, selten können die wirklich Schritt halten und machen den Back-Field Tervigon recht unflexibel in seiner Bewegungsfreiheit. Man will ja dem Gegner auf keinen Fall Sichtlinien auf die Biovoren erlauben….

    31. Oktober 2013 um 15:59

    • Vielen Dank für deine Ergänzung. Die Synapsenabhängigkeit ist in der Tat eine Schwäche aller Einheiten mit der Regel Lauern bzw. Lurken; da kann es auch mal passieren, dass ein Gantentrupp mit Neuralfressern seine 30+ Schuss auf einen Panzer verschwenden muss. Und ich meine nicht das Heck, versteht sich!

      1. November 2013 um 20:14

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