Tabletop Hobbyblog

Tyraniden und Fliegende Monströse Kreaturen

Mit der 7. Edition haben sich auch die Fliegenden Monströsen Kreaturen (FMC) verändert.

Flugmodus wechseln: FMCs, die ihren Flugmodus wechseln, dürfen in derselben Runde, also der nachfolgenden Nahkampfphase, keine Angriffe ansagen. Das würde bedeuten, dass eine FMC eine Runde lang vor ihrem Ziel stehen müsste, bevor sie dieses angreifen darf. Das bietet dem Gegner die Möglichkeit, sich neu zu positionieren und/oder auf die Monströse Kreatur zu schießen. Die neue Regel macht auf Nahkampf getrimmte FMC unvorteilhafter bzw. schränkt ihren Aktionsradius ein. Das betrifft vor allem Flugtyranten, die mit Sensenklauen ausgestattet sind, und Flugdämonen des Khorne, Slaneesh und Nurgle. Möchte man dennoch FMCs spielen, die in den Nahkampf sollen, dann sollten diese ihre „Sprungmodulbewegung“ benutzen anstatt gleich abzuheben. Für den kalkulierenden Spieler wird es aber kein Problem sein, eine landende FMC eine Runde lang zu verstecken. Die ohnehin beliebten Flugtyranten mit doppelten Neuralfressern wird diese neue Regel allerdings nur bedingt einschränken.

Absturztest: Das Gleiten durch die Wolken war in der 6. Edition noch eine gefährliche Angelegenheit, denn selbst die „Taschenlampen“ der Tau ließen FMCs reihenweise vom Himmel fallen. Die Taktik, FMCs mit Kleinkaliber zum Landen zu zwingen und dann mit schweren Waffen zu vernichten, geht nicht mehr auf, denn Absturztests müssen erst gemacht werden, wenn auch tatsächlich ein erfolgreicher Lebenspunktverlust verursacht wurde. Noch wichtiger: Der Absturztest wird erst am Ende der Schussphase durchgeführt – maximal einer pro Schussphase. Diese Regeländerung macht FMCs sehr viel widerstandsfähiger gegen Beschuss. FMCs wären, für den Fall, dass sie abgestürzt sind, dann nur noch in der gegnerischen Nahkampfphase anfällig. Dieses geringe Risiko sollte durch gutes Positionieren jedoch stark zu minimieren sein.

Ausweichen: Zur Not können FMCs immer noch von ihrer Sonderregel Ausweichen Gebrauch machen. Ausweichen verleiht einen Deckungswurf von 4+, wodurch sich die Haltbarkeit von FMCs nochmals erhöht, leider verringert sich aber auch der Output in der folgenden Schussphase. Insgesamt heißt das, Ausweichen ist jetzt das Abwägen wert. Für Tyranidenspieler eine wichtige Rückfallposition, für Dämonenspieler dank der Rettungswürfe wahrscheinlích weniger.

Beuteschlag: FMCs führen für ihre Beuteschläge jetzt nur noch einen Treffer, dafür aber mit DS 2, durch. Die Reduzierung der Treffer macht Beuteschlag schlechter als vorher, besonders weil das Durchführen eines Beuteschlags immer noch als Abfeuern einer Waffe in der Schussphase gilt. Damit ist Beuteschlag jetzt nur noch situativ gut, z.B. wenn man unbedingt zwei Einheiten Schaden zufügen möchte.

Fazit: Auch bei FMCs geht der Trend zu beschusslastigen Modellen. Insgesamt sind die FMCs aber deutlich widerstandsfähiger geworden, worüber  Tyraniden- und Tzeentchspieler sich sehr freuen werden. Da wundert es nicht, dass Tyranidenarmeen mit vielen FMCs das stärkste Armeekonzept sind, das Tyranidenspieler aufstellen können.

Mit freundlichen Grüßen

kleiner gargoyle

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s