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SAGA Hobby-Update: Shield Maidens

Letztes Jahr habe ich mir die Shield Maidens von Brother Vinni geholt. Hier mein Unboxing-Beitrag: Unboxing: Brother Vinni’s Shieldmaiden für SAGA.

Nun habe ich endlich einmal die Zeit gefunden, die fertig bemalten Miniaturen abzulichten.

Mein Fazit: Die Modelle gefallen mir sehr gut. Leider ist Wahrscheinlichkeit, dass die Schwerter abbrechen, bei Resinmodellen höher als bei Metalfiguren. Mit Resinfiguren muss man also vorsichtig umgehen. Bei mir sind zwei Schwerter leider schon einmal abgebrochen. Deshalb würde ich eher die Metallvariante von Stronghold Terrain empfehlen.

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Shield_Maidens_1Shield_Maidens_1_hinten

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Mit freundlichen Grüßen,

-kleiner gargoyle

SAGA-Turnierbericht: Dark Age Melee 2017 (Teil 2 v. 2)

Teil 2 des Turnierberichts. Teil 1 des Berichts findet ihr unter SAGA-Turnierbericht: Dark Age Melee 2017 (Teil 1 v. 2).

Spiel 3:

Im dritten Spiel spielten wir das Szenario Heimatland (Homeland). Mein Gegner bot 5 Punkte, ich 4 Punkte. So verteidigte ich mit 3 Punkten Kriegern und einem Priester die drei Häuser. Der gegnerische Ire griff mit 4 Punkten Veteranen und 2 Punkten Kriegern an. Zusätzlich bildeten 2 Veteranen 2 „Curaidh“.

Aufstellung: Mein Gegner stellt einen 8er und 6er Trupp Veteranen sowie einen 12er und 4er Trupp Krieger auf. Ich besetze mit meinen Kriegern, Kriegsherrn und Priester das linke und rechte Gebäude. Das mittlere Gebäude lasse ich unbesetzt. Alle Krieger werden in 4er Trupps aufgeteilt.

Im 1. Spielzug rückt mein Gegner auf das linke Haus vor. Ich spiele „Northern Tempest“, allerdings möchte mein Gegner keine Modelle entfernen und gibt mir stattdessen 2 Wut-Punkte (Wrath).

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Spiel 3 Zug 1

Im 2. Spielzug schießen die Iren bereits auf das linke Haus und können einen 4er Trupp Krieger auslöschen. Ich spiele diesmal erfolgreich „Northern Tempest“ und gegnerische 3 Krieger werden entfernt. Mein 3er Trupp Krieger hinter dem linken Haus begibt sich in das Haus.

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Spiel 3 Zug 2

Im 3. Spielzug erschießen die Iren alle meine Krieger im linken Haus. Zuvor werden allerdings die 2 Curaidh via Jomsborg von mir aktiviert und schießen in dieser Runde nicht mehr. Ich lege meine Würfel wie folgt: 4x „Attack Pool“, 1x „Punishment“ und 1x „Pagan Faith“.

 

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Spiel 3 Zug 4 – die Iren schwenken nun um auf das rechte Haus.

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Spiel 3 Zug 4 – meine verbleibenden Truppen

Im 4. Spielzug schwenken die Iren auf das rechte Haus um und können es einmal beschießen, allerdings vergebens. Ich lege wieder alle Würfel wie in der 3. Runde.

Im 5. Spielzug stürmen die Iren weiter auf das rechte Haus zu und schießen mehrmals. Sie können aber nur ein Modell töten, da die Schussattacken nicht durch Fähigkeiten verbessert werden können (die Würfel werden für die Aktivierungen benötigt).

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Spiel 3 Zug 6

Im 6. Spielzug werden 3 weitere meiner Krieger durch Beschuss und Nahkampfangriffe der Iren getötet. Am Ende stehen mein Kriegsherr, mein Priester sowie ein 3er und 2er Trupp Krieger im Haus. Ich gewinne die Partie.

Fazit: Das Szenario hat mir gut gefallen, insbesondere weil dies die einzige Mission war, die ich einmal getestet hatte, allerdings als Angreifer. Glücklicherweise haben die gegnerischen Aktivierungen nicht ausgereicht, um in 6 Runden vom linken zum rechten Haus zu kommen und alle meine Modelle auszuschalten. Genau dies war mir im Testspiel widerfahren. So habe ich die gegen mich verwendete Taktik aus dem Testspiel erfolgreich anwenden können.

Spiel 4:

Im vierten Spiel ging es gegen Anglo-Dänen mit „Sven Forkbeard“/Sven Gabelbart und 4 Punkten Kriegern und 1 Punkt Bauern. Bei diesem Szenario ging es um einen Wagen, den man entweder beschützen (1 Siegpunkt) oder über die gegnerische Kante bringen sollte (2 Siegpunkte). Das Auslöschen des gegnerischen Kriegsherrn gab ebenfalls 1 Siegpunkt.

Aufstellung: Mein Gegner stellt Sven mit einem 8er und 10er Trupp Krieger auf. Dazu kommen noch zwei 5er und ein 4er Trupp Krieger sowie die Bauern mit drei 4er Trupps. Ich stelle die Streitmacht wieder in vier 10er Trupps Krieger auf; zwei davon mit Banner.

Im 1. Spielzug überrascht „Punishment“ meinen Gegner etwas und verhindert die Kriegsherrn-Aktivierung mit „We obey“. Dadurch rücken die gegnerischen Einheiten nicht wirklich vor. Ich bin mir sehr unsicher, wie ich gegen den Nahkämpfer Sven agieren soll. Deshalb spiele ich „Northern Tempest“, der Gegner nimmt natürlich je einen Bauern aus seinen 3 Trupps. Ein Trupp Krieger und mein Wagen ziehen nach rechts.

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Spiel 4 Zug 1

Im 2. Spielzug rücken Sven, der Wagen, der 8er und 10er Trupp Krieger weiter vor. Ich leite mit meinen Kriegern auf der rechten Flanke einen Angriff ein. So versuche ich Kriegsherrn Sven und die gegnerischen Krieger dazu zu verleiten, auf den Flankenangriff zu reagieren und sich bestenfalls aufzuteilen. Das gelingt nicht (Mein Gegner erklärt mir nach dem Spiel, dass er meine „Falle“ deshalb nicht angenommen hat, auch weil Sven 2 Kriegertrupps zur Absicherung benötigt). Meine Kriegertrupps auf der linken Flanke weichen um über 12 Zoll zurück. Damit zwinge ich gegnerische Einheiten dazu sich zweimal zu aktivieren, bevor sie meine Truppen angreifen können. Ich vergesse mit der Fähigkeit „A Storm Gathers“, Müdigkeitsmarker abzubauen. Eine kleine Unaufmerksamkeit ohne Folgen, aber die fortgeschrittene Zeit macht sich bemerkbar.

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Spiel 4 Zug 2

Im 3. Spielzug setzt mein Gegner alles auf Aktivierung (3x Kriegsherr und 4x Krieger) und stürmt auf mich los. Insgesamt eine blutige aber ausgeglichene Schlacht. Mein Kriegsherr steht an vorderster Front und hat wenige Krieger zum Schutz um sich stehen. Sven greift ihn an. Zum Glück rüstet mein Kriegsherr gut. Jetzt kommt mein Gegenangriff. Ich bin leicht im Vorteil, da ich Müdigkeitsmarker besser abbauen kann („A Storm Gathers“). Durch meine Gegenangriffe erhalten die gegnerischen Truppen immer mehr Müdigkeitsmarker. Als Letztes aktiviere ich meinen Kriegsherrn, um seinen Kriegsherrn Sven anzugreifen. Eine überschwängliche Aktion ohne wirkliche Aussicht etwas zu erreichen. Diese törichte Aktion überlebt mein Kriegsherr, allerdings steht er nun mit nur 3 schützenden Kriegern (in Opfer-Reichweite) viel zu exponiert vor den gegnerischen Truppen.

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Spiel 4 Zug 3

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Spiel 4 Zug 3 – Die Anglo-Dänen greifen an!

Alles, was mein Gegner nun tun muss, um an meinem Kriegsherrn heran zu kommen, ist einen 8er Trupp Krieger aus dem Weg zu kämpfen. Dies versucht mein Gegner im 4. Spielzug. Er setzt wieder alle Würfel auf Aktivierungen. Notwendigerweise, um seine Truppen erst ausruhen zu lassen und dann anzugreifen. Mein besagter 8er Trupp bleibt standhaft und versperrt meinen Gegenspieler den Weg zum sicheren Sieg. Meine Truppen schlagen seine vollkommen ermüdeten (3 Marker) Krieger zurück. Der gegnerische Kriegsherr steht nun alleine da und wird von meinen Truppen erschlagen. Ich gewinne das Spiel.

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Spiel 4 Zug 4

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Spiel 4 Zug 4 – Der gegnerische Kriegsherrn umringt von meinen Kriegern. Sieg!

Fazit: Ein spannendes Spiel, das durch die „Hitzköpfigkeit“ beider Kriegsherrn bestimmt war. In der dritten Runde machten beide Spieler Fehler, die sie das Spiel hätten kosten können. In der letzten Runde vergaß ich wieder einmal, Würfel auf eine Wut-Fähigkeit zu legen, was mir wieder Nachteil einbrachte. Glückerweise konnte ich den gegnerischen Kriegsherrn mit dem „Side-by-Side“-Angriff töten.

Insgesamt ein schönes Turnier mit 1 Niederlage und 3 Siegen. Am Ende reichte es für den 3. Platz.

Mit freundlichen Grüßen

-kleiner gargoyle

PETA versus Games Workshop: Keine Tierfelle mehr auf Miniaturen!

Tabletop News: Sind Space Wolves Tierquäler? Werden Grots artgerecht gehalten? Das Warhammer-Universum lässt viele Fragen offen. Was ist passiert?

Die Organisation People for the Ethical Treatment of Animals UK (kurz PETA, hierzulande der PETA Deutschland e.V.) hat Games Workshop in einem Schreiben aufgefordert, zukünftig auf jegliche Darstellung von Tierfellen beim Modelldesign zu verzichten.

Der Brief ist zu finden unter http://www.peta.org.uk/wp-content/uploads/2017/01/Games-Workshop-Ban-Fur-Letter.pdf

GW PETA 2017

Wofür steht der PETA Deutschland e.V.?

„PETA Deutschland e.V. wurde Ende 1993 gegründet und ist eine Schwesterorganisation von PETA USA, der mit über fünf Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation.

Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Weitere Schwesterorganisationen arbeiten in Asien, Australien, Frankreich, Großbritannien, Indien und den Niederlanden.

Die Organisationen wurden gegründet, um Politiker und die Öffentlichkeit über die anhaltende, weitverbreitete und nicht zu akzeptierende Tierquälerei aufzuklären sowie die Einsicht zu fördern, dass Tiere einen naturgegebenen Anspruch darauf haben, mit Respekt und Achtung behandelt zu werden. PETA handelt nach dem einfachen Prinzip, dass wir Menschen nicht das Recht haben, Tiere in irgendeiner Form auszubeuten, zu misshandeln oder zu verwerten.“ (Quelle: Über PETA Deutschland e.V., http://www.peta.de/ueberpeta, 31.01.2017)

Über das Thema wurde bereits in der Presse und auf diversen Hobbyblogs berichtet. Natürlich gibt es auch viele Reaktionen.

http://sepulchreofheroes.blogspot.de/2017/01/peta-you-done-messed-up-humoropen-letter.html

http://apocalypse40k.blogspot.de/2017/01/peta-wants-your-space-wolves-pelts.html

Ich muss zugeben, dass ich erst einmal die PETA gegoogelt habe. Das Ganze habe ich im ersten Moment für eine Falschmeldung gehalten. Der Grund dafür ist der Kontext. Tierquälerei ist eine schlimme Sache, die bekämpft werden sollte und leider in der Öffentlichkeit zu wenig Aufmerksamkeit findet. Der Brief, die Berichterstattung und die Reaktionen generieren bestimmt eine unheimliche Aufmerksamkeit für das Thema, vielleicht sogar bei einer demographischen Gruppe, die die PETA bisher schlecht erreichen konnte.

Insbesondere das 40K-Universum ist natürlich eine Karikatur von Chaos, Schlechtigkeit und Boshaftigkeit. Das wird auf dem Blog „Sepulchre of Heros“ (siehe obigen Link) beschrieben. Ein interessanter Artikel mit dem ich in einigen Punkten allerdings nicht übereinstimme. Der Artikel zeigt aber die Emotionen um das Thema und auch den Fakt, dass, glaube ich, niemand wirklich im 40K-Universum leben wollen würde. Leider ist natürlich auch die Tierquälerei eine schlimme Sache. Kurzum, ich hätte nie gedacht, dass ich über die hier behandelte Kombination von Themen je schreiben würde. Auf jeden Fall ist es kostenlose Publicity für Games Workshop und PETA. Ich bin gespannt, ob und wie Games Workshop reagieren wird. 🙂

Mit freundlichen Grüßen

-kleiner gargoyle